Weitere Unterstützung für städtische Feuerwehren

Durch den partiellen Abriss des Feuerwehrhauses in Ahrweiler nach der Flut ist dort auch keine Atemschutzwerkstatt mehr vorhanden. Ersatzweise befindet sie sich seitdem in Bad Neuenahr in einem Container-Provisorium. Der Stadtrat beschloss in seiner Sitzung am Montag, 27. April, die Vorplanung für den Neubau der Atemschutzwerkstatt als Anbau am Feuerwehrhaus Bad Neuenahr auf der Heerstraße. Die Entscheidung für diesen endgültigen, neuen Standort wurde aus Platzgründen getroffen.

Geplant ist der Neubau eines zweigeschossigen Anbaus in Holzbauweise, der rückwärtig an das bestehende Feuerwehrhaus grenzt. Die Zufahrt erfolgt über die Heerstraße und das Außengelände; ein transparenter, eingeschossiger Zwischenbau bildet die Verbindung zwischen Neubau und Bestand. Auf den zwei Etagen sind neben Platz für eine kombinierte Werkstatt für Atemschutzgeräte auch Räumlichkeiten zur Lagerung des alltäglichen Bedarfs sowie eine Kleiderkammer geplant. Die vorgesehene Fläche von rund rund 440 Quadratmetern wurde mit dem Fördergeber abgestimmt. Die angrenzenden Freianlagen werden umgestaltet, sodass der Zugang zur Werkstatt verbessert und die Funktionalität des gesamten Standortes im Einsatzfall erhöht wird.

Derzeit ist vorgesehen, den finalen Entwurf im Herbst 2026 fertigzustellen und gegen Ende des Jahres 2026 den Bauantrag einzureichen. Bei planmäßigem Projektfortschritt ist eine bauliche Fertigstellung im ersten Halbjahr 2028 angestrebt. Die Kostenschätzung beträgt derzeit rund 3.9 Millionen Euro.  Mit dem geplanten Ersatzneubau wird eine wichtige Grundlage geschaffen, um die für den Katastrophenschutz und täglichen Feuerwehreinsatz unverzichtbare Atemschutzlogistik im Landkreis Ahrweiler langfristig und zukunftssicher wiederherzustellen.

Zwei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr

Ferner beschloss der Stadtrat in dieser Sitzung auch die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs. Mit einer neuen, modernen Drehleiter werden die Feuerwehrleute des Löschzugs Bad Neuenahr für zukünftige Einsätze und den alltäglichen Bedarf noch besser aufgestellt sein. Schon in seiner letzten Sitzung am Montag, 13. April, hatte der Haupt- und Finanzausschuss die Anschaffung eines neuen Kommandowagens, der Platz für bis zu acht Personen und zahlreiches Material aufweist, beschlossen.