Nachdem die städtische Kinder- und Jugendarbeit nach der Flutkatastrophe zunächst provisorisch Unterkunft in einer Container-Lösung gefunden hatten, war die Freude beim Umzug in die neuen Räumlichkeiten in den vergangenen Osterferien besonders groß: Im Erdgeschoss der Schule finden auf 120 Quadratmetern in zwei flexibel einteilbaren, separat zugänglichen Räumen nun zahlreiche Aktivitäten und Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche dauerhaft Platz. Trotz Alters- und Interessenunterschieden ist ein Begegnungsort entstanden, an dem sich alle gleichermaßen wohlfühlen können.
Um den erfolgreichen Umzug und die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten gebührend zu feiern, hatten Stadtverwaltung und OKUJA am 29. Mai zu einem bunten Familienfest eingeladen. Die Gäste durften sich über verschiedene Angebote, darunter einen Graffiti-Workshop, Musik von DJ André Schild sowie ein offenes Kreativ- und Freizeitangebot freuen. Neben dem Team der OKUJA und Mitarbeitenden der Verwaltung waren auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter umliegender Schulen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen vor Ort und schauten sich die neuen Räumlichkeiten der OKUJA persönlich an.
Der Erste Beigeordnete Peter Diewald betonte in seinem Grußwort die hohe Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit im Stadtgebiet, nicht nur aber insbesondere auch seit der Flutkatastrophe, die auch das Leben junger Menschen an der Ahr grundlegend verändert hat. Er dankte allen, die sich für die OKUJA engagieren und den Umzug sowie die Einrichtung der neuen OKUJA-Basis betreut und begleitet hatten, insbesondere OKUJA-Leiterin Patricia Ort und ihrem Team.

