Im Zuge des Wiederaufbaus werden ab dem zweiten Halbjahr 2026 weitere großflächige Straßenbaumaßnahmen durchgeführt werden. Dadurch werden vielerorts Parkmöglichkeiten auf der Straße und allgemein im öffentlichen Raum wegfallen. Für die Bereiche, in denen mit hohem Parkdruck gerechnet wird, arbeitet die Stadtverwaltung bereits an Lösungen zur Parkerleichterung. Gleichzeitig werden Anwohnerinnen und Anwohnern angehalten, wenn möglich, auf der eigenen Grundstücksfläche zu parken, um den öffentlichen Raum freizuhalten.
In der zweiten Jahreshälfte werden die Baumaßnahmen im Straßenbau deutlich zunehmen. Das Anwohner-Parken auf der Straße wird dann an der Baustelle selbst, an Baueinrichtungsflächen und an Umleitungsstrecken in den betroffenen und umliegenden Straßen während der Bauzeit nicht mehr möglich sein. Daher bittet die Stadtverwaltung Bürgerinnen und Bürger, sich eigenständig frühzeitig über alternative Parkmöglichkeiten Gedanken zu machen. Wer über eine Garage oder einen Parkplatz auf dem Grundstück verfügt, die derzeit beispielsweise als Lagerfläche genutzt werden, ist angehalten, diese Flächen freizuräumen und wieder für das eigene Auto nutzbar zu machen.
Auch über die anstehenden Baumaßnahmen hinaus werden die Möglichkeiten, öffentliche Flächen zum Abstellen von Privatfahrzeugen zu nutzen, künftig eingeschränkt sein. Für die ersten Straßen wurden bereits Entscheidungen getroffen, den Straßenraum im Zuge der Wiederaufbaumaßnahmen neu zu ordnen und beispielsweise dem Fahrradverkehr mehr Raum zu geben. Dies hat regelmäßig zur Folge, dass für den ruhenden Verkehr weniger Platz zur Verfügung steht. Insbesondere im Bereich von Hauptverkehrsstraßen wird man künftig nicht mehr ohne weiteres davon ausgehen können, Privatfahrzeuge dauerhaft am Straßenrand abstellen zu können. Eine frühzeitige Beschäftigung mit der Frage, wo private Fahrzeuge – das betrifft im Übrigen nicht nur Autos, sondern beispielsweise auch Motorräder oder Lastenfahrräder - wohnortnah abgestellt werden können, hilft dabei, Schwierigkeiten in der Zukunft zu vermeiden.

