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Kulturgutrettung an der Ahr:

Im Rahmen der Rettung und Restaurierung städtischer Kulturgüter nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 engagieren sich dankenswerterweise noch immer zahlreiche Hochschulen, Verbände und fachkundige Privatpersonen. In vielen Städten sind das Schicksal gefluteter Kunstwerke aus dem Ahrtal sowie die Rettung von Kulturgütern nach Naturkatastrophen anhand des Beispiels der Flut thematisch auch bereits in Museen und spezifischen Ausstellungen aufgegriffen worden. Für das Ahrtal sind auch diese Ausstellungen von hoher Bedeutung, weil sie das Thema des Wiederaufbaus im Allgemeinen und der Kulturgutrettung im Speziellen präsent halten.

Ein Beispiel ist das ZKM (Zentrum für Kunst und Medien) in Karlsruhe, wo im Frühsommer dieses Jahres für die Öffentlichkeit in der Ausstellung „The Schlamm is Everywhere“ über die Schwierigkeiten der Reinigung von flutgeschädigter Kunst berichtet wurde. Auch in der Karlsruher Museumsnacht wurde das Thema in Form eines gemeinsamen Vortrags von Christoph Hierholzer (ZKM) und Heike Wernz-Kaiser, die die Kunstrettung der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie die Verwaltung geretteter Werke im Temporären Museumsdepot in Ahrweiler seit der Katastrophe koordiniert und organisiert. Auch der Vortrag drehte sich um die große Hilfsbereitschaft aus Karlsruhe, aber auch die enormen Herausforderungen, die die Reinigung schlammverkrusteter Gemälde mit sich bringen.

Ein weiteres aktuelles Beispiel kann derzeit in Bonn besucht werden. Im dortigen Stadtmuseum werden aktuell Fotografien von Feuerwehrleuten gezeigt, die 2021 an der Ahr im Einsatz waren. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos zu den Terminen sind unter https://www.bonn.de/bonn-erleben/besichtigen-entdecken/ahrtal-2021.bonner-hilfskraefte-im-einsatz.php zu finden.