Bei einer regelmäßigen Kontrolle wurde vergangene Woche am Bauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens in Gimmigen festgestellt, dass unbekannte Personen dort durch Befahrung mit Rädern starke Beschädigungen verursacht haben. Durch die Umlagerung von Erdreich wurde erheblich in das Deichbauwerk eingegriffen, sodass eine Furche entstanden ist. Zudem wurde eine erhebliche Menge Müll im Becken zurückgelassen.
Durch einen solchen Eingriff ins Erdreich wird die Stabilität des gesamten Bauwerks angegriffen und gefährdet, da der exakte technische Aufbau der Anlage gestört wird. Die Beschädigung wurde daher zur Anzeige gegen Unbekannt gebracht. Der Schaden wurde zwischenzeitlich durch eine Kolonne des Betriebshofes behoben.
Das Hochwasserrückhaltebecken Gimmigen kann im Ernstfall bis zu rund 171.000 Kubikmeter Wasser zurückhalten und hat bereits mehrmals Gimmigen und Heppingen vor größeren Schäden durch Hochwasser bewahrt. Seine Funktionsfähigkeit ist daher essentiell. Wegen dieser besonderen Bedeutung unterliegt das Becken ständiger Kontrollen und Beobachtung durch den Betriebshof. Der Betrieb wurde in den letzten Jahren durch weitere Investitionen, z. B. Wegebeleuchtung auf dem Damm und Ausleuchtung des Beckens mittels Flutlicht sowie Anschaffung von Sicherheits-Ausrüstung, ständig verbessert. Durch die Installation von Pegel- und Wettermessstellen werden relevante Daten fortlaufend an die Betriebsleitung übertragen.
Da das Rückhaltebecken der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger dient und eine weitere Beschädigung daher unbedingt vermieden werden muss, werden Passantinnen und Passanten sowie aufmerksame Mitbürger gebeten, der Stadt Eingriffe in das Bauwerk und dessen technische Funktionalität unter Tel. 02641/87-163 zu melden.

