In Walporzheim kamen am 25. August am Bahnhaltepunkt zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung, Vertreterinnen und Vertreter der Bahn sowie Bürgerinnen und Bürger zusammen, um gemeinsam die Erneuerung des Bahnhaltepunktes zu feiern. Der Haltepunkt war aufgrund seiner erhöhten Lage nicht durch die Flut beschädigt worden, war aber in die Jahre gekommen und wurde daher im Zuge der Flutschadensbeseitigung und Elektrifizierung der Gesamtstrecke mitberücksichtigt.
Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Guido Orthen sowie Grußworten von Torsten Rommel für die DB InfraGo und Ortsvorsteherin Petra Lanzerath sagte auch Dr. Carsten Vorwig, Leiter des Freilichtmuseums Kommern, ein paar Worte zu Verbleib und Zukunft des historischen Bahnhofsgebäudes von Walporzheim. Das über 100 Jahre alte Fachwerkgebäude war in 2024 in Einzelteile zerlegt und ins Museum transportiert worden, um dort wieder zusammengesetzt zu werden und als Ausstellungsstück seinen „Ruhestand“ zu begehen.
Der neue Bahnhaltepunkt Walporzheim verfügt über eine barrierefreie Rampe, für die sich insbesondere auch der Ortsbeirat verstärkt eingesetzt hatte. Zudem wurde unter anderem der Bahnsteig umgebaut, neue Beleuchtung und Anzeigen installiert sowie die Treppe in der Unterführung erneuert. Im Nachgang stehen nun noch kleine Restarbeiten aus.
„Wir freuen uns sehr, dass die Bahn hier mit der Erneuerung des Haltepunktes einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der Bahnstrecke und für die inklusive Mobilität der Bürgerinnen und Bürger beigetragen hat. Zudem ist der Bahnverkehr ein wichtiger Tourismus-Faktor für das gesamte Ahrtal“, betonte Guido Orthen in seiner Rede. „Wir danken allen, die an der Planung und Fertigstellung des neuen Bahnhaltepunktes beteiligt waren!“
„Durch den Bau der Rampe können nun auch mobilitätseingeschränkte Personen barrierefrei den Bahnhof erreichen und den umweltfreundlichen Schienenverkehr nutzen“, so Torsten Rommel für die DB InfraGO AG. Der stellvertretende Leiter des Bahnhofmanagement Koblenz weiter: „Wir freuen uns, zukünftig blinden und sehbehinderten Menschen durch ein taktiles Wegeleitsystem nach Abschluss der Arbeiten hier eine bessere Orientierung ermöglichen zu können.“