Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus Ahrweiler

Das ursprüngliche Ahrweiler Feuerwehrhaus gegenüber dem Ahrtorparkplatz wurde durch die Flutkatastrophe im Sommer 2021 massiv beschädigt und in der Folge teils abgerissen. Die Wahl des neuen Standortes fiel auf das Grundstück des ehemaligen Ahrstadions auf der Ramersbacher Straße. Hier fand am vergangenen Freitag, 13. März, die gut besuchte symbolische Grundsteinlegung für das neue Funktionsgebäude statt, das bis 2027 fertiggestellt werden soll. Am 4. März hatte Innenminister Ebling der Stadt einen Förderbescheid aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ für den Neubau überreicht.

Viele Gäste aus Politik und Stadtgemeinschaft waren der Einladung zur Grundsteinlegung gefolgt, darunter auch Staatssekretär Daniel Stich aus dem Innenministerium, zahlreiche Stadtratsmitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter und Mitglieder der Feuerwehr. Nach der Begrüßung durch Herbert Wiemer, Geschäftsführer der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) betonte Bürgermeister Guido Orthen in seinem Grußwort die hohe Bedeutung des neuen Feuerwehrhauses für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger von Ahrweiler sowie der Gesamtstadt. Er dankte zudem ausdrücklich allen, die an der Planung, Gestaltung und Realisierung des neuen Feuerwehrhauses beteiligt waren und sind.

Nach dem offiziellen Teil nutzten die Bürgerinnen und Bürger beim Ausklang vor Ort noch die Gelegenheit, sich auf den ausgestellten Plakatwänden und im Gespräch mit den anwesenden Fachleuten tiefergehend über die Neubau-Pläne informieren.

Das neue Feuerwehrhaus in Ahrweiler sieht zwölf Plätze für Einsatzfahrzeuge vor und wird aus einer eingeschossigen Fahrzeughalle in Kombination mit einem zweigeschossigen Funktionsgebäude bestehen. Für den Hochwasserschutz wird das Gebäude unter anderem teilweise aufgeständert. Der Fokus des Entwurfs von DreiArchitekten liegt zudem auf kurzen, übersichtlichen Laufwegen, ausreichend Rangier- und Übungsflächen sowie bedarfsgerechter Ausstattung. Die Planung sieht eine Gestaltung in Holzbauweise vor, außerdem sind Photovoltaik und Dachbegrünung für eine zukunftsorientierte und klimafolgenangepasste Gesamtplanung mitgedacht.