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Stadtteil - Walporzheim

Die Felspartie Bunte Kuh
Bunte Kuh Walporzheim

Der Ort wird 893 erstmals im Prümer Güterverzeichnis schriftlich erwähnt und gehörte ab dem 13. Jahrhundert zusammen mit dem Ortsteil Bachem zu den Vororten der Stadt Ahrweiler.

Zu den Besonderheiten des Ortes gehört das älteste Weinhaus der Ahr, das Gasthaus „St. Peter“. Dieses Anwesen war um 1100 Hofgut der Grafen von Are, die es 1246 dem Kölner Domkapitel schenkten. Bis 1802 blieb das Gut im Besitz des Domkapitels, seit 1805 befindet sich der „St. Peter“ in Privatbesitz. Heute zählt das Gasthaus weit über Walporzheim hinaus zu den renommiertesten Gasthäusern Deutschlands.

In unmittelbarer Nachbarschaft liegt die St. Josef-Kapelle, die erstmals 1660 erwähnt wird.

Eine weitere Attraktion in Walporzheim ist die zweitälteste, am 19. März 1871 gegründete Winzer-Genossenschaft der Ahr ansässig, die für den Gast nicht nur vollmundige Weine, sondern auch eine kleine Weinausstellung bereithält.

Der Name Walporzheim hat seinen Ursprung übrigens nach dem Adligen Walbrecht, der im 5. Jh. n.Chr. hier einen fränkischen Königshof Walbrechtshoven gründete.

Mit dem Namen Walporzheim verbunden sind insbesondere auch die Felspartien „Bunte Kuh“ und „Kaiserstuhl“, deren Namen durch Sagen und Legenden verschiedentlich gedeutet werden.