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Stadtteil - Ramersbach

Blick in die Ortsmitte
Ramersbach

Hier handelt es sich um den zwar geographisch höchstgelegenen, geschichtlich jedoch jüngsten Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler

Im Jahr 1974 komplettierte Ramersbach, das vorher zur Verbandsgemeinde Brohltal zählte, hervorgerufen durch ein weiteres Gesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz, die Stadtteile von Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Erstmals erwähnt wird das Dorf als Grenzort eines Bannforstes, den Otto III. 992 seinen Getreuen Sigebodo und Richwin zuweist. Im 14. Jahrhundert besaß Ramersbach nachweislich eine kleine Kapelle, die der hl. Barbara geweiht war. Der heutige Kirchenbau entlang der Hauptstraße stammt aber aus dem Jahr 1907 und ist ein Entwurf des Trierer Architekten P. Marx.

Von Ramersbach aus (Gasthof Halfenhof) verläuft ein neu angelegter Wanderweg. Unter dem Überbegriff „Historische Straße“ wird der interessierte Wanderer mit dem historischen Wirtschaftsleben der Region bekannt gemacht und zu einer der größten bekannten römischen Eisenschmelze geführt, zu den Schürfstellen des Eisenerzabbaus, den Resten eines römischen Gutshofes sowie zahlreichen interessanten landschaftspflegerischen Kleinodien. Ein zweiter Wanderweg, der „Köhler- und Loheweg“ entführt den Wanderer ebenfalls in die Geschichte des vorindustriellen Wirtschaftslebens der Eifel. Bis ins 19. Jahrhundert hinein rauchten in der Eifel und damit auch in den Wäldern bei Ramersbach die Kohlemeiler und wurde die gerbstoffreiche Rinde der Eiche (Lohe) für das Gerben des schweren Sohlenleders von den Bäumen geschält.