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Ärzte im Stadtgebiet

Nach der Flutkatastrophe ist im Ahrtal inzwischen wieder die ärztliche Regelversorgung hergestellt.


Einladung zum Mammographie-Screening-Programm

Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung findet am Busstandort in Remagen statt

Ca. 3.700 Frauen aus der Region Bad Neuenahr-Ahrweiler erhalten in den nächsten Wochen und Monaten ihre Einladung zur zweijährlichen Mammographie-Screening-Untersuchung. Da der Bus aufgrund der Flutkatastrophe in diesem Jahr nicht den gewohnten Standort in Bad Neuenahr-Ahrweiler anfahren kann, erfolgen die Untersuchungen in Remagen. Dort wird der Screening-Bus ab dem 4. Oktober seinen Standort am Edeka-Parkplatz Rudolphi, Goethe Straße 7, einnehmen.

„Damit die anspruchsberechtigten Frauen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler auch in dieser schwierigen Situation, wo große Teile der Infrastruktur auch für den geplanten Busstandort am Krankenhaus zerstört sind, dennoch nicht auf ihre Screening-Untersuchung verzichten müssen, findet diese nun in Remagen statt“, teilen die beiden Programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk, mit. „Auch wenn der Anfahrtsweg dadurch etwas länger wird, sind wir sehr froh, dieses Angebot schaffen zu können und hoffen, dass es den  Frauen auch unter den besonderen Umständen möglich ist, ihre Brustkrebs-Früherkennung  wahrzunehmen.“

Eine Einladung zum Mammographie-Screening an den Bus-Standort Remagen geht an alle Frauen von 50 bis 69 Jahren aus folgenden Ortschaften und Städten: 53426 Dedenbach, Schalkenbach, Königsfeld, 53448 Bad Neuenahr-Ahrweiler, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, 53498 Waldorf, 53501 Grafschaft, 53505 Berg, Kalenborn, Altenahr, Kirchsahr, 53506 Kirchsahr, Heckenbach, Lind, Rech, Ahrbrück, Kessseling, Hönningen, 53507 Dernau, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Marienthal und 53508 Mayschoß. Die Einladungen erfolgen aufsteigend nach der Postleitzahlengröße.

Bus ist mit modernstem Mammographiegerät ausgestattet

Alle zwei Jahre haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren einen Anspruch auf eine Mammographie-Screening-Untersuchung. Mit einem Vorlauf von ca. 3 Wochen werden sie per Post über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert. „Bei Fragen oder einer gewünschten  Terminverschiebung können sich die Frauen an das Rheinland-Pfalz weite Screening-Telefon 06321-9674040 wenden", so die beiden Ärzte. Sie weisen außerdem darauf hin, dass evtl. Fahrgemeinschaften gebildet werden können, da die Einladungstermine in Straßenzügen und Ortsbezirken eng beieinander liegen. Zur Screening-Untersuchung sind nur die Versichertenkarte und das Einladungsschreiben mitzubringen.

Das Mammobil ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 12:15 Uhr und von 13:15 bis 16:00 Uhr geöffnet sowie freitags von 7:30 bis 12:15 Uhr und von 12:45 Uhr bis 14:00 Uhr. Im Bus findet sich der gleiche hohe Standard wie in den stationären Screening-Zentren. Er verfügt über einen Wartebereich mit Empfang, Umkleidekabinen sowie ein hochmodernes digitales Vollfeld-Mammographiegerät.

Screening-Telefonservice für Infos und Termine

Informationen zum Mammographie-Screening bzw. Termine gibt es über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Info-Telefon 06321-9674040 (Mo-Do: 8-17 Uhr; Fr: 8-14 Uhr) oder per E-Mail info(at)zs-rlp.de und Fax 06321/893206. Alle Frauen, die anspruchsberechtigt sind und keine Einladung bekommen sollten, können sich jederzeit bei der vorgenannten Telefonnummer melden. Alles Wissenswerte über das Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein findet sich auch unter www.mammographie-mittelrhein.de.