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Treffen der G20-Arbeits- und Beschäftigungsminister

G20-Gipfel

Grußwort von Andrea Nahles

Die Welt zu Gast in Bad Neuenahr – vom 18. bis 19. Mai 2017 tagen hier die Ministerinnen und Minister für Arbeit und Soziales der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Große Themen stehen auf dem Programm: die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit von morgen, Migration, die Chancen von Frauen und der Einsatz gegen Jugendarbeitslosigkeit. Einen Punkt auf der Tagesordnung setzen Schülerinnen und Schüler aus Bad Neuenahr, sie sind schon kräftig bei der Sache. Bad Neuenahr bietet einen tollen Rahmen, um wichtige Zukunftsfragen zu verhandeln, die die Welt bewegen. Im Namen aller danke ich der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern herzlich für ihre Gastfreundschaft.

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Grußwort von Guido Orthen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler bin ich sehr stolz und glücklich darüber, dass wir aufgrund der regionalen Verbundenheit von Bundesministerin Andrea Nahles vor über einem Jahr die Möglichkeit erhalten haben, uns an dem Auswahlverfahren als Austragungsort zu beteiligen und hier den Zuschlag erhalten haben.

An erster Stelle möchten wir als Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler im Rahmen der „G20-Arbeits- und Sozialministerkonferenz 2017“ ein guter und verlässlicher Gastgeber für die internationalen Gäste sein. Dabei freut es uns besonders, dass sich neben dem Steigenberger Hotel als offiziellem Tagungsort der Konferenz auch weitere positive Strahleffekte für die städtische Hotellerie und Gastronomie ergeben werden.

Die hohen Anforderungen an die Hotellerie und die Veranstaltungslocations einer solchen internationalen Konferenz konnten wir bestens bedienen. Zu den Anforderungen gehören neben einer leistungsfähigen Gastronomie, hochwertigen Zimmern und repräsentativem Wohlfühlambiente auch unterschiedliche Räumlichkeiten, geeignet für ein großes Plenum aber auch kleinere Arbeitsgruppen. Für Bad Neuenahr-Ahrweiler sprechen auch die gute Flug- und Straßenanbindung. 

Eine solche Konferenz will professionell vorbereitet sein. Vor allem die Themen Infrastruktur und Sicherheit spielen dabei eine große Rolle. Die Stadtverwaltung wird hier in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium und im Zusammenwirken mit der Polizei und anderen Behörden und Institutionen die Vorbereitungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten organisatorisch unterstützen. 

Durch die zu erwartende internationale Presse-Berichterstattung erhoffen wir uns darüber hinaus einen nachhaltigen PR-Effekt für die Stadt und das gesamte Ahrtal. Für uns als Stadt ist es aber auch ein großer Imagegewinn, wenn der altehrwürdige Steigenberger-Kurhausaal wieder zum Parkett für die internationale Politik wird. 

Daher danke ich Frau Bundesministerin Nahles für ihr Vertrauen in unsere Stadt.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler unserer Stadt haben sich im Vorfeld mit dem G 20-Treffen inhaltlich beschäftigt und tragen durch ihren Besuch der Konferenz dazu bei, den internationalen Gästen ein Zukunft und Leben bejahendes Bild unserer Stadt zu zeigen. Diesen jungen Menschen wünsche ich bleibende Erinnerungen bei der Begegnung mit den Konferenzteilnehmern.

Den Delegationen der G 20-Staaten wünsche ich gut Beratungen und Entscheidungen zum Wohle der Menschen – für eine faire und soziale Zukunft unserer Länder. Aber nicht zuletzt auch schöne Eindrücke in und von einer gastfreundlichen Konferenz-Stadt.

Ihr
Guido Orthen

G20-Treffen am 18./19. Mai 2017 in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Am 1. Dezember 2016 hat Deutschland die Präsidentschaft der „Gruppe der Zwanzig“ (G20) übernommen. Die G20 ist das zentrale Forum zur internationalen Zusammenarbeit in Finanz- und Wirtschaftsfragen. Ihr gehören 19 Staaten sowie die EU an. Die Länder sind: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die USA. 

Auch die Arbeits- und Beschäftigungspolitik nimmt einen breiten Raum in der G20 ein. Deswegen treffen sich nicht nur die Staats- und Regierungschefs der G20 jährlich, sondern auch die Arbeits- und Beschäftigungsminister. Sie beraten darüber, wie wirtschaftliches Wachstum möglichst allen Menschen in allen Ländern zugutekommen kann - insbesondere am Arbeitsmarkt benachteiligten Gruppen wie Frauen oder junge Menschen. Es geht darum, mehr gute Arbeit zu schaffen und Armut und Ungleichheit zu bekämpfen, so dass niemand zurückbleibt. Die G20 hat dieses Thema als eine zentrale Herausforderung erkannt und will es noch stärker in den Fokus nehmen.

Dieses Jahr treffen sich die Arbeitsministerinnen und Arbeitsminister am 18. und 19. Mai 2017 in Bad Neuenahr. Das Motto dieses Treffens lautet: „Die Arbeitswelt von morgen gestalten - für eine faire und soziale Zukunft.“ Die vier Hauptthemen sind dabei: 

  • die Schaffung von mehr und besseren Jobs für Frauen, 
  • die Integration von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten in den Arbeitsmarkt, 
  • die Förderung nachhaltiger globaler Lieferketten und 
  • die Gestaltung der Zukunft der Arbeit. 

Bei allen vier Themen wird besonders die Situation von Jugendlichen am Arbeitsmarkt mitgedacht. So brauchen zum Beispiel jugendliche Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete häufig auf sie zugeschnittene Unterstützung während der Berufsausbildung, beispielsweise besondere Sprachkurse. Wichtig ist bei allen Themen auch die Frage, welche Rolle die Sozialpartner (Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter) in den einzelnen Staaten spielen - und welche Aufgaben sie übernehmen können.

An den Treffen der G20 nehmen auf Einladung der Präsidentschaft neben den Sozialpartnern und zivilgesellschaftlichen Organisationen auch Vertreterinnen und Vertreter beispielsweise aus Wissenschaft, Jugendorganisationen oder Frauenverbänden teil. Darüber hinaus sind auch internationale Organisationen wie der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank (WB), die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die Welthandelsorganisation (WTO), die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) oder die Vereinten Nationen (UN) eingeladen.

Mehr zur deutschen G20-Präsidentschaft auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (www.bmas.de/G20) oder auf den Seiten des Bundeskanzleramts (www.g20.org).

Hintergrund

Die Staats- und Regierungschefs der G20 befassen sich bei ihren Treffen, die seit 2008 jährlich stattfinden, traditionell mit Fragen des Wachstums der Weltwirtschaft, des internationalen Handels und der Regulierung der Finanzmärkte. Zuvor hatten sich seit 1999 bereits die G20-Finanzminister und -Notenbankchefs regelmäßig getroffen. Häufig eng mit ökonomischen Fragen verknüpft sind auch andere Themen von globaler Bedeutung: der Klimawandel, die Entwicklungspolitik, die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, die Digitalisierung oder aktuell die Terrorismusbekämpfung. Daher umfasst die G20-Themenpalette inzwischen eine breite Agenda.

Seit 2010 nimmt auch die Arbeits- und Beschäftigungspolitik einen breiten Raum in der G20 ein. Seitdem finden jährlich unter wechselnder Präsidentschaft Treffen der G20-Arbeits- und Beschäftigungsministerinnen und -minister statt. Ein Schwerpunkt liegt auch auf einem effektiven Zusammenspiel zwischen Wirtschafts-, Finanz- und Arbeitsmarktpolitik. Deshalb gibt es in unregelmäßigen Abständen auch gemeinsame Treffen der G20-Arbeits- und Finanzminister (Moskau 2013, Ankara 2015). 

Verkehrsbeschränkungen zum G20-Gipfel

Aufgrund des G20-Arbeitsministertreffens in Bad Neuenahr-Ahrweiler muss die Kurgartenbrücke für den Kraftfahrzeugverkehr von Mittwoch, den 17. Mai 2017 ab ca. 12.00 Uhr, bis Freitag, den 19. Mai 2017 bis ca. 15.00 Uhr gesperrt werden.

Die Umleitung erfolgt großräumig über die Rathausstraße – Hauptstraße – Landgrafenstraße – Felix-Rütten-Straße – Beethovenstraße – Mittelstraße.

Weiterhin besteht am Ende der Telegrafenstraße die Möglichkeit, über die Georg-Kreuzberg-Straße oder die Lindenstraße die Sperrung der Kurgartenbrücke zu umfahren. Auch hier ist eine Umleitung eingerichtet.

Fußgänger sowie Radfahrer können die Kurgartenbrücke und Kurgartenstraße weiterhin nutzen, auch der Zugang zu Geschäften und weiteren Gebäuden der Kurgartenstraße bleibt bestehen. Die Anlieferungen der ansässigen Unternehmen mit Kraftfahrzeugen können aus Richtung Willibrordusstraße durchgeführt werden. Hierfür wird das Verbot der Einfahrt im südlichen Bereich der Kurgartenstraße aufgehoben.

Die Sperrungen im Bereich der Kurgartenstraße sowie die Umleitungen werden nach dem G20-Gipfel wegen der Veranstaltung „Fest der guten Laune“ bis Sonntagabend aufrechterhalten.

Die Stadtverwaltung bittet diesbezüglich um Verständnis.