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Treffen der G20-Arbeits- und Beschäftigungsminister

G20-Gipfel

Am 18./19. Mai 2017 in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Am 1. Dezember 2016 hat Deutschland offiziell die G20-Präsidentschaft von China übernommen. Die 19 führenden Industrie- und Schwellenländer und die EU stehen für fast zwei Drittel der Weltbevölkerung, über vier Fünftel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und drei Viertel des Welthandels. Die G20 ist deswegen das zentrale Forum zur internationalen Zusammenarbeit in Finanz- und Wirtschaftsfragen.

Die Treffen der G20-Arbeits- und Beschäftigungsministerinnen und -minister wurden ins Leben gerufen, um Fragen der Arbeits- und Sozialpolitik gleichberechtigt mit Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik zu diskutieren. 

Das Treffen unter deutschem Vorsitz am 18./19. Mai 2017 in Bad Neuenahr-Ahrweiler nimmt die Begriffe Responsability, Sustainability und Resilience in den Blick und fokussiert auf fünf thematische Schwerpunkte: 

  • nachhaltige Lieferketten, 
  • Frauenerwerbstätigkeit, 
  • Zukunft der Arbeit, 
  • Migration (Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt) und 
  • das Querschnittsthema Jugendbeschäftigung.

Hintergrund

Die Staats- und Regierungschefs der G20 befassen sich bei ihren Treffen, die seit 2008 jährlich stattfinden, traditionell mit Fragen des Wachstums der Weltwirtschaft, des internationalen Handels und der Regulierung der Finanzmärkte. Zuvor hatten sich seit 1999 bereits die G20-Finanzminister und -Notenbankchefs regelmäßig getroffen. Häufig eng mit ökonomischen Fragen verknüpft sind auch andere Themen von globaler Bedeutung: der Klimawandel, die Entwicklungspolitik, die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, die Digitalisierung oder aktuell die Terrorismusbekämpfung. Daher umfasst die G20-Themenpalette inzwischen eine breite Agenda.

Seit 2010 nimmt auch die Arbeits- und Beschäftigungspolitik einen breiten Raum in der G20 ein. Seitdem finden jährlich unter wechselnder Präsidentschaft Treffen der G20-Arbeits- und Beschäftigungsministerinnen und -minister statt. Ein Schwerpunkt liegt auch auf einem effektiven Zusammenspiel zwischen Wirtschafts-, Finanz- und Arbeitsmarktpolitik. Deshalb gibt es in unregelmäßigen Abständen auch gemeinsame Treffen der G20-Arbeits- und Finanzminister (Moskau 2013, Ankara 2015).