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Beethovens Streichquartette

Beethovens Streichquartette
Beethovens StreichquartetteShutterstock

Beethovens Streichquartette
Vortrag von Michael Schwalb

Beethovens Streichquartette zeugen von einer permanenten experimentellen Weiterentwicklung. Ist die Serie der ersten Quartette noch im Schatten Haydns und Mozarts komponiert, so sind die letzten Werke kühne und unvergleichlich freie Geistesschöpfungen. Wie in einem kompositorischen Laboratorium befreit er die noch junge Gattung des Streichquartetts von allen historischen Voraussetzungen und gründet sie auf ganz neuen und grundstürzend eigengesetzlichen Prinzipien.

In seiner Widmungsstrategie ist Beethoven hingegen äußerst konservativ: Er, der in seiner antiaristokratischen Haltung den Geistesadel über den Geburtsadel stellt, dediziert nahezu alle seine Streichquartette adligen Wiener Freunden. Michael Schwalb, Musiker, Autor und Rundfunkredakteur beim WDR, erörtert am Dienstag, 1. Dezember, um 19.30 Uhr im Theatersaal des Augustinums die Bedeutung der Streichquartette und ihrer Widmungen für Beethovens Werk.

Eintritt: 6 € (ermäßigt 4 €). Die Karten sind an der Abendkasse erhältlich, diese öffnet 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Kulturkarteninhaber zahlen den ermäßigten Preis.


www.augustinum.de/bad-neuenahr