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Eifel-Bunker-Tour

Dokumentationsstätte Regierungsbunker
Dokumentationsstätte RegierungsbunkerDominik Ketz
Regierungsbunker in Ahrweiler
Regierungsbunker in AhrweilerDominik Ketz
Zugangsbereich Regierungsbunker
Zugangsbereich Regierungsbunker
Fernschreibzentrum Bunker der Landesregierung NRW
Fernschreibzentrum Bunker der Landesregierung NRW
Bunker Landeszentralbank NRW
Bunker Landeszentralbank NRW

Eifel-Bunker-Tour: Drei geheime Orte des Kalten Krieges an einem Tag erleben

Geheime Bunker, abgeschaltete Kommandozentralen, unterirdische Tresorkammern und Operationssäle: der Kalte Krieg hinterließ Orte der Zeitgeschichte, die 30 Jahre lang für den Ernstfall Atomkrieg eingerichtet waren.

Die bundesweit einmalige „Eifel-Bunker-Tour“ verbindet drei markante Originalschauplätze dieser Zeit in einem Tagesprogramm, das die Sonderführungen, den Bustransfer und die Verpflegung enthält. Das Tagesprogramm erklärt die Einrichtungen und ihre Hintergründe.

Termine:

Sonntag, 13. September 2020
Sonntag, 27. September 2020
Sonntag, 25. Oktober 2020

Dauer: 10 - 18 Uhr

Preis (inkl. Eintritt Dokumentationsstätten, Busfahrt sowie Verpflegung): 80 Euro; ermäßigt 70 Euro (Schüler, Studenten, Azubi, Wehr- und Zivildienstleistende, Behinderte ab 50 % gegen Ausweisvorlage); Kinder bis 16 Jahre 50 Euro; Familienkarte 180 Euro.

Maximale Teilnehmerzahl: 44 Personen

Anmeldungen:

Telefon: 0 26 41/91 71 65
E-Mail: verkauf@ahrtal.de


Mehr zur Geschichte

Die Welt Anfang der 1960er Jahre: Mauerbau, Kuba-Krise und eine beschleunigte atomare Aufrüstung führen zu einer internationalen Spannungsphase. Die NATO-Strategen entwerfen Szenarien für den Ernstfall und Bunkerbauten für politische, militärische oder wirtschaftliche Entscheidungsträger kommt eine zentrale Rolle zu. Ein ganzes System wird geheim geplant und gebaut. Nicht nur die Bundesregierung richtet ihren geschützten Ausweichsitz in der Eifel ein, sondern auch die nordrhein-westfälische Landesregierung und deren Landeszentralbank.

Von unterirdischen Operationssälen, einem Friseursalon oder dem Bunker-Bundespräsidialamt geht es zum Schlafzimmer des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und einem voll eingerichteten Fernschreibzentrum bis hin zu einem Bunker-Radiostudio. Durch dieses Kapitel des Kalten Krieges und in drei einstige Staatsgeheimnisse entführt die „Eifel-Bunker-Tour“: Der Regierungsbunker im Ahrtal als Kopf eines bundesdeutschen Katastrophenmanagements ist der Ausgangspunkt für die Busfahrt zu den angeschlossenen Krisenzentren von Landesregierung und endet hinter einer tonnenschweren Tresortür der Landeszentralbank. Von hier sollten im Krisenfall der Devisenverkehr, die Zahlungskreisläufe innerhalb des Landes wie auch die Bargeldversorgung für NATO-Truppen und Bundeswehr sichergestellt werden.



 

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