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Stadtteil - Bad Neuenahr

Blick über die Kurgartenstraße
Kurgartenstraße in Bad Neuenahr

Nuuenahr war ursprünglich der Name der südlich auf dem Berg Neuenahr gelegenen Burg und der von ihr beherrschten Grafschaft. Mit der Zerstörung der Burg 1372 wird die Grafschaft ein Spielball der Machtpolitik zwischen dem Erzbischof von Köln und dem Herzogtum Jülich.

Der heutige Ortsteil Bad Neuenahr setzt sich zusammen aus den ehemaligen Dörfern Wadenheim (992), Hemmessen (1106) und Beul (1374), die nach der Entdeckung der Apollinarisquelle 1852 sowie der Augusta- und Victoria-Quellen 1854 und der Eröffnung der ersten Badesaison 1859 zusammenwuchsen.

Hotels, Pensionen, Kirchen, Parks, Tanzcafes, ein wohlsituierter Einzelhandel, ein Theater, seit 1948 eine Spielbank und nicht zuletzt die große Kuranlage prägen seitdem das Stadtbild.

Seit 1875 lautet der gemeinsame Name der drei Dörfer „Neuenahr“, seit 1927 darf der Name „Bad Neuenahr“ geführt werden. Seit 1951 besitzt Bad Neuenahr die Stadtrechte.

Grundlage des Bades sind die 36° C warmen, alkalischerdigen, kochsalzarmen und mit einem hohen Gehalt an Kohlensäure gebundenen Thermen, die sich sowohl zur Trinkkur als auch zur Badekur bei Diabetes, Magen- und Darmleiden, Krankheiten der Leber- und Gallenwege sowie bei Funktionsstörungen von Herz- und Kreislaufbeschwerden eignen.

Kur in Bad Neuenahr bedeutet neben der Heilung körperlicher Beschwerden auch ein abwechslungsreiches kulturelles Programm für die individuelle Freizeitgestaltung.